Häufig gestellte Fragen
Benötige ich für die Ergotherapie eine Überweisung / Verordnung vom Arzt?
Ja! Eine Überweisung ist gesetzlich vorgeschrieben; ohne gültige Verordnung dürfen wir Sie nicht behandeln. Sie erhalten die Überweisung von ihrem behandelnden Facharzt oder Hausarzt. Auch Privatpatienten benötigen eine Überweisung!
Wie lange dauert eine Ergotherapie?
Das lässt sich pauschal nicht beantworten, sondern hängt maßgeblich von der Art der Erkrankung und auch von Ihrer eigenen Mitarbeit ab! In manchen Fällen dauert eine Ergotherapie nur einige Wochen, manchmal auch viele Jahre. Grundsätzlich sollte man aber für die Ergotherapie ein wenig Geduld mitbringen.
Wie lange dauert eine Therapiesitzung?
Dies hängt davon ab, welche Art der Ergotherapie Ihnen der Arzt verordnet. Für Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hirnleistungstraining wird meist 30 Minuten verordnet, für Nervenerkrankungen meist 45 Minuten, und für psychische Erkrankungen in der Regel 60 Minuten. Kinder bekommen in den meisten Fällen 45 Minuten pro Sitzung.
Wer trägt die Kosten?
Grundsätzlich übernehmen alle Krankenkassen die Kosten für eine Ergotherapie, allerdings muss der Patient ab 18 Jahren normalerweise eine Zuzahlung von 10 % der Behandlungskosten leisten. Wie viel das ist, hängt von Ihrer Krankenkasse ab, sie können den Betrag dort erfragen. Unter bestimmten Umständen können Sie sich von der Zuzahlung befreien lassen. Hierzu wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.
Wie hoch ist die Wirksamkeit von Ergotherapie?
Grundsätzlich ist die Wirksamkeit von Ergotherapie wissenschaftlich nachgewiesen und in der Regel werden gute Erfolge erzielt. Eine hundertprozentige Erfolgsgarantie kann es dennoch nicht geben! Inwieweit und wie schnell Fortschritte zu erwarten sind, ist vor allem abhängig von der Art der Erkrankung, ihrer Ausprägung, Ihren persönlichen Zielen und nicht zu unterschätzen auch von Ihrer eigenen Mitarbeit! Ergotherapie ist eine sehr aktive Therapie!
Gibt es Nebenwirkungen?
Ergotherapie arbeitet nicht mit Medikamenten und ist absolut frei von Risiken oder Nebenwirkungen. Im neurologischen Bereich kann es vereinzelt zu vorübergehenden Irritationen des Nervensystems kommen, wie Schweißausbrüchen, Schwindel, leichte (!!) vorübergehende Schmerzen oder Müdigkeit. Diese sind jedoch ungefährlich, treten nur sehr selten auf und gehen im Normalfall nach einigen Stunden vorüber!
Wie lange muss man auf einen Therapieplatz warten?
Je flexibler Sie zeitlich sind, umso kürzer ist die Wartezeit. Vormittags kann man in der Regel leichter Termine bekommen als nachmittags. Die Nachfrage ist relativ hoch, so dass es einige Wochen dauern kann, bis sie einen Termin bekommen.
Bieten Sie auch Physiotherapie / Krankengymnastik an?
Nein! Obwohl beide Therapieformen oft Hand in Hand arbeiten, sind es dennoch verschiedene Therapieberufe, die eine unterschiedliche Ausbildung erfordern. Unser Team besteht ausschließlich aus Ergotherapeuten.
Bekommt man bei Ihnen auch Massage?
Nein. Vom Arzt verordnete Massagen bekommt man bei der Physiotherapie. Wir wenden Massagen nur vereinzelt an, wenn sie zur Vorbereitung auf die eigentliche Ergotherapie dienen.
Findet die Therapie einzeln oder in Gruppen statt?
Einzeltherapie ist der Regelfall. Dies bietet den Vorteil, dass die Therapie ganz individuell auf Sie zugeschnitten werden kann! Im Bereich der Pädiatrie (Therapie mit Kindern) ist dagegen manchmal eine Gruppentherapie sinnvoll. Sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind, können diese bei uns stattfinden.